Der lange Weg bis zur verlässlichen Pflege

Pflegedienste versprechen das Blaue vom Himmel...

Keine Fachkräfte, keine Pflege

Bis 2016 wurde unsere Tochter von gewinnorientierten Pflegeunternehmen versorgt. Einerseits mussten sie mit Sätzen der Krankenkasse auskommen, andererseits wollten die Firmen ihren Gewinn immer weiter maximieren. Die Folge: Das Personal wurde immer schlechter bezahlt und wanderte schließlich frustriert ab. Weil auch dem vorletzten Pflegedienst Fachkräfte fehlten, wurde die Pflege nicht mehr voll erbracht. Das Unternehmen besetzte die Lücken mit Kräften ohne Examen, wogegen wir protestierten, der Kasse war es egal. Die Versorgung  brach schließlich zusammen.

Krankenkassen lassen ihre Versicherten im Stich...

Systemversagen lässt Patienten leiden

Ein weiterer Intensivpflegedienst übernahm die Pflege. Die Krankenkasse stieg entgegen Zusage nicht in die vereinbarte Stundensatzverhandlung mit dem Unternehmen ein. Mangels Verbindlichkeit wurde auch diesem Pflegedienst das Personal knapp. Verständlich, dass die Pflegekräfte auch diesen Arbeitgeber nach und nach verließen um dorthin zu gehen, wo sie angemessen verdienen konnten. Die Pflege von Deike wurde wegen Personalnot immer weniger erbracht und am Ende kündigte uns auch dieses Unternehmen den Vertrag. Ihren gesetzlichen Sicherstellungsauftrag konnte die Kasse schließlich gar nicht mehr erfüllen.

Die selbstbeschaffte Hilfe im Team Deike...

Die Lösung: Kein kommerzielles Interesse

Weil das System der gesetzlichen Krankenversicherung versagte und es keinen Pflegedienst gab, der hätte übernehmen können, suchten wir das Gespräch mit den Verantwortlichen der Kasse. Nach unendlich vielen Verhandlungen kam dann die Einigung: Mangels Pflegedienst sind Deikes Pflegekräfte heute unbefristet direkt bei uns angestellt und ein Teil arbeitet frei. Alle Pflegefachkräfte im Team Deike werden im Einvernehmen mit der Kasse so angemessen bezahlt, dass niemand mehr weglaufen muss. Wir sind kein nach Gewinn strebendes Unternehmen, unser "Geheimnis" heißt Kostenerstattung nach SGB V.

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Stand: 27. März 2019