Warum Deike dauerhaft Hilfe braucht

 

Deike ist seit ihrer Geburt im Sommer 2001 mehrfach schwerstbehindert und seit damals an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen. Ein tolles Team von examinierten Fachpflegekräften, Hilfsmittel wie Beatmungsgerät, Absaugung und Monitor sind seit vielen Jahren immer dabei. 

 

Deike wird ihr Leben lang auf intensive Hilfe angewiesen sein, denn ein vermeidbarer Geburtsschaden veränderte alles. Wir, die Eltern von Deike, vereinbarten rechtzeitig, bevor unsere Tochter an einem Augusttag 2001 zur Welt kam, Chefarztbehandlung. Zur größten Sicherheit suchten wir eine Hamburger Geburtsklinik auf, die den Standard der Maximal-Versorgung versprach. Tatsächlich war aber kein einziger Facharzt zur Geburt von Deike anwesend. Obwohl es am Tage der Geburt - es war ein Sonntag - Komplikationen gab, erschien nicht der Professor im Kreißsaal, die Betreuung übernahm stattdessen eine unerfahrene und unbeaufsichtigte Ärztin im Praktikum.

 

Deike erlitt damals einen durch die Berufsanfängerin nicht erkannten Geburtsstillstand. Während ihrer Geburt wurde Deikes Gehirn mit zu wenig Sauerstoff versorgt. Als sie geboren wurde, war sie vollkommen schlaff und schneeweiß. Die Folge dieser Sauerstoffunterversorgung war ein schwerster Hypoxischer Hirnschaden. Und dieser Hirnschaden ist die Ursache für ihren heutigen Gesundheitszustand, eine Besserung wird es ihr Leben lang nicht geben. Hätte der Professor behandelt und nicht die unerfahrene Ärztin in Ausbildung, dann wäre die Notlage für unsere Tochter rechtzeitig erkannt worden und Deike wäre heute gesund.

 

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.Stand: 22.08.2022 .